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Seitenstechen
Seitenstechen

Ein Symptom während körperlicher Anstrengung, das jeder schon mal am eigenen Leib erfahren hat, ist ein Schmerz in der Seite. Meistens beginnt dieser lästig und schwillt dann an zu einem stechenden Schmerz, wodurch die betreffenden Aktivitäten angepasst werden müssen.

Ursache
Im Lauf der Jahre sind zahllose Erklärungen abgegeben worden für diese Erscheinung. Die am meisten vertretene Erklärung ist ein Sauerstoffmangel mit der Folge eines Krampfzustands des Zwerchfells. Das ist ein großer Muskel, der die Brusthöhle von der Bauchhöhle trennt. Man vermutet, dass eine noch unvollkommen verarbeitete Mahlzeit oder körperliche Müdigkeit die größten Übeltäter bei dieser Beschwerde sind. Der Schmerz kann sowohl rechts als auch links auftreten. Die meisten Sportler zeigen dann auf die Seite des Brustkorbs.

Behandlung
Die einfachste Behandlung läuft auf das Verlangsamen der betreffenden Aktivität hinaus. Wenn die Schmerzen dann nicht verschwinden, muss die Aktivität vollständig eingestellt werden. In der Welt der Dauerläufer hat man die folgende gute Erfahrung gesammelt:
Wenn die Stiche rechts in der Seite auftreten, atmen Sie dann in dem Augenblick aus, dass Ihr linker Fuß auf den Boden kommt (und bei Stechen links atmen Sie aus, wenn Sie den rechten Fuß niedersetzen). Auch sind positive Wirkungen beschrieben worden von Läufern, die kurz mit den Händen über dem Kopf weiterlaufen in Verbindung mit tiefem Atemholen. Wenn dies nicht hilft, kann man noch das Folgende versuchen:
Nehmen Sie (beim Laufen) eine mehr vorübergebeugte Haltung an und drücken Sie dann mit den Fingern oder der Faust unter dem Rippenbogen der schmerzenden Seite nach oben. Wenn dies keine Wirkung zeigt, sind Sie gezwungen, die körperliche Anstrengung einzustellen. Nehmen Sie die Aktivität erst wieder auf, wenn das unangenehme Gefühl vollkommen verschwunden ist und beginnen Sie dann ganz ruhig, um eine Wiederholung zu vermeiden.

Vorbeugung
Verhüten ist auch hier besser als Genesen. Darum die folgenden Tipps: -Beginnen Sie jede Sportaktivität mit einem gut ausgeführten Aufwärmen von mindestens 15 Minuten. Dies führt zu einer körperlichen Anpassung, die auf die kommende sportliche Anstrengung ausgerichtet ist.
-Sorgen Sie für einen allmählichen Trainingsaufbau mit einem richtigen Wechsel von Dauer-, Geschwindigkeits- und Intervalltraining.
-Kluge Richtschnur bei einem Dauertraining: Laufen Sie mit einer Geschwindigkeit von 70-80% Ihres Maximums.
-So viel wie möglich regelmäßig Atmen während der Trainings und Wettkämpfe.
-Essen Sie keine großen Mahlzeiten vor einem Training oder Wettkampf.
-Nehmen Sie die letzte Mahlzeit 2 bis 3 Stunden vor dem Beginn einer intensiven sportlichen Anstrengung zu sich, wobei die Mahlzeit vorzugsweise aus vielen Kohlenhydraten (Brot, Spaghetti oder andere Teiggerichte) und wenig Fett oder Eiweißen bestehen soll.
-Leichte Nahrungsmittel vor der Aktivität sind meistens kein Problem.

Quellen:
-The Physician and Sportsmedicine
-Keerzijde van de medaille. (Hoge school van Utrecht)