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Goldene Regeln für Drogenkonsum
Goldene Regeln für Drogenkonsum

Alkohol, Drogen und Rauchen passen nicht zu einem sportlichen und gesunden Leben.

Hauptregel: Lassen Sie die Finger davon!

Wenn Sie es doch tun wollen, lesen Sie die nachstehende Information und überlegen sie es sich hinterher noch einmal.

- Konsumieren Sie nicht Alkohol und Drogen durcheinander, das ist gefährlich und macht abhängig.
- Trinken Sie immer Wasser, wenn Sie Drogen nehmen -trinken Sie ein großes Glas pro halbe Stunde.
- Nehmen Sie nach Drogenkonsum nicht am Verkehr teil.
- Lernen Sie Wiederbelebungstechniken und erste Hilfe für Notfälle.
- Energiegetränke sind am besten, danach Fruchtsaft.
- Tragen Sie niemals einen Hut oder Kappe, Sie müssen abkühlen können.
- Legen Sie während eines Raves regelmäßig eine Ruhepause ein, sodass Sie nicht überhitzen.
- Lernen Sie die Telefonnummer der Drogenberatung -Infoline auswendig.
- Nehmen Sie niemals Drogen von jemandem an, den Sie nicht kennen.
- Sorgen Sie dafür, dass immer Freunde, mit einem klaren Kopf, in der Nähe sind.
- Nehmen Sie keine Drogen durcheinander, das verschlimmert die Nebenwirkungen, besonders die Austrocknung.
- Lassen Sie Ihre XTC-Pille testen, wenn Sie sie bei großen Feiern nehmen.
- Alkohol und Drogen sind schädlich für ein gesundes Sexualleben.

Bei der Drogenaufklärung steht die Risikobegrenzung im Vordergrund. Wir können die Gefahren womöglich dadurch minimalisieren, dass wir vernünftig, ehrlich, realistisch informieren. Die nachteiligen Folgen für Jugendliche und die Gesellschaft werden sich dann hoffentlich in Grenzen halten.

Heroin (auch: Braun, Smack, Horse)
Eine Droge, die Gehirn und Körper betäubt und Schmerzen unterdrückt. Sehr abhängig machend. Es gibt drei Arten: Braun (das niemals gespritzt werden darf), Weiß und pharmazeutisches Heroin, das schnell zu einer Überdosis führt. Braun wird manchmal in Essig oder Zitronensaft aufgelöst und kann bei Spritzen Augenprobleme verursachen. Starker Heroinkonsum kann zu Geschwüren und offenen Wunden führen. Entzug hat Panikattacken, Krämpfe, Übelkeit und Durchfall zur Folge.

Kokain, Cocaine (auch: Weiß, Coke, Snow)
Eine starke, aufputschende Droge, die ein Gefühl von Euphorie verschafft. Stark abhängig machend. Langdauernder Konsum kann zu Psychosen führen. Schnupfen kann ein Loch in der Nasenscheidewand verursachen. Kokain zu spritzen ist wegen des Risikos der Überdosierung sehr gefährlich. Mit Heroin zu mischen (Speedball) ist auch sehr gefährlich. Kokain wird meistens als Pulver mit Glukose oder Laktose "verschnitten". Zuweilen ist der Kokaingehalt geringer als 30 Prozent.

Cannabis (auch: Haschisch, Marihuana, Weed, Ganja, Bhang)
Verstärkt oft die Gefühle. Konsumenten werden redselig und meinen, größere "Einsicht" in die Welt zu haben. Sie finden alles oft Heiterkeit erregend. Langdauernder starker Konsum kann zu Panikattacken, starken Stimmungsschwankungen und Verfolgungswahn führen. Es gibt zwei Arten: Marihuana und Haschisch.

LSD (auch: Acid, Microdots)
Eine außergewöhnlich starke, bewusstseinserweiternde Droge, die Halluzinationen verursacht. Die Wirkungen von LSD sind unvorhersehbar und deshalb darf man es nicht bei einem Gefühlsausbruch nehmen. Wer sich schlecht fühlt, trägt ein größeres Risiko für einen "Horrortrip". LSD macht nicht süchtig und körperliche Nebenwirkungen kommen fast nicht vor, aber die geistigen Wirkungen können sehr schwer sein. Die Droge kann eine Psychose auslösen, deren der Konsument sich nicht bewusst war, mit Depressionen, Paranoia und Notwendigkeit psychiatrischer Behandlung als möglichen Folgen. Ein Horrortrip kann beängstigende Rauschzustände heraufbeschwören. LSD befindet sich meistens imprägniert in viereckigen Stücken Seidenpapier, die Dosis ist im Schnitt 50 Mikrogramm -genug für einen Trip- aber manchmal 250 Mikrogramm, genug, einen geistigen Zusammenbruch zu verursachen.

Ecstasy (auch: XTC, MDMA)
Regt die Bildung von stimmungsbeinflussenden Stoffen wie Serotonin und L-Dopa an, die Gefühle von Liebe und Freundlichkeit auslösen. XTC ist auch halluzinogen. Der Konsum kann zu Überhitzung führen, gefolgt von einem manchmal tödlichen Hitzschlag. Es kann auch den Blutstrom im Gehirn unterbrechen, mit einem Schlaganfall als Folge und überdies tödliches Nieren- und Leberversagen verursachen. Die Pillen haben unterschiedliche Formen, oft mit einem Logo. XTC wird auch mit Talkumpulver oder Ketamin (eigentlich ein Narkosemittel) verschnitten, mit furchtbaren Nebenwirkungen als Folge.

Amphetamin (auch: Speed, Pep)
Ein Aufputschmittel, das Energie verleiht und munter macht. Konsumenten werden gesprächig und können lange wach bleiben. Speed kann 12 Stunden nach Einnahme noch wirken. Diese Droge kann zu einem Hitzschlag und zu einem Herzanfall führen. In Verbindung mit Alkohol ist Nieren -und Leberversagen möglich. Spritzen ist sehr gefährlich, weil das Herz dem Schock nicht gewachsen ist. Schlucken ist die am wenigsten gefährliche Form.

Crack
Crack ist bearbeitetes Kokain mit einem Reinheitsgrad von zuweilen 80-100 Prozent und ist deshalb gefährlich. Es wird meistens geraucht. Nach Behauptung von Konsumenten ist die Intensität der Wirkung unvergleichlich. Die Euphorie tritt innerhalb von Sekunden ein, ist aber auch schnell wieder vorbei. Neben einer starken Euphorie erfährt der Konsument einen Energieschub und ein unglaubliches Gefühl von Wohlbehagen und Macht. Crack ist schwer süchtig machend. Am Schluss fühlt der Konsument sich schwach, müde, paranoid und depressiv. Das Gefühl  kann tagelang andauern. Crackkonsum kann zu schweren psychischen Problemen führen. Konsumenten werden manchmal psychotisch und gewalttätig und bekommen Wahnvorstellungen. Crack zusammen mit anderen Drogen zu nehmen kann tödlich sein.

Das Gesetz
In den Niederlanden unterscheidet das Gesetz zwischen Harddrugs (Mittel mit unannehmbaren Gesundheitsrisiken) und Softdrugs (Mittel mit einem für annehmbar gehaltenen Gesundheitsrisiko). Zu den Harddrugs gehören XTC, Heroin, Kokain, Crack, LSD und Amphetamin. Besitz und Produktion von Harddrugs und der Handel mit ihnen sind strafbar. Es werden hierfür harte Strafen auferlegt. Der Konsument wird in der Praxis nicht aktiv verfolgt. Cannabis gehört zu den Softdrugs. Bei Softdrugs unterscheidet das holländische Gesetz zwischen Besitz und Anbau für den eigenen Gebrauch einerseits und Besitz und Handel andererseits. Es wird keine Buße auferlegt, wenn jemand bis zu 5 Gramm besitzt oder weniger als 5 Pflanzen hat. Der Cannabis kann aber sichergestellt werden. Menschen, die mit Softdrugs handeln oder sie gewerbsmäßig anbauen, riskieren sehr wohl harte Strafen. Das Strafmaß ist keine feste Größe sondern verschiebt sich innerhalb der Toleranzgrenzen der Gesellschaft. Außerhalb der Niederlande sind alle Arten von Drogen verboten. Bei Besitz, Handel, Konsum oder Einfuhr von Drogen werden harte Strafen verhängt. In manchen Ländern sogar die Todesstrafe.